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Familienaufstellung als Wegweiser

Familienaufstellung

Artikel vom 06.05.2016

Astrologie
© Photosani/shutterstock.com

Familienaufstellung als Wegweiser

Geht es um das Thema Familienaufstellung, so gibt es eine Vielzahl von Menschen, die diese Möglichkeit nutzen, das Leben und sich selbst besser zu verstehen. Mittlerweile wird diese Methode auch vermehrt im Bereich der Seelenkunde unterstützend eingesetzt. Auf der anderen Seite stehen einige Menschen dieser Methode auch heute noch skeptisch gegenüber. Sie halten sie nicht für nachweislich hilfreich. Doch was ist es nun wirklich - Wunschdenken, Humbug oder eine tatsächliche Unterstützung auf dem Weg durchs Leben?

Was steckt wirklich dahinter?

Eine Familienaufstellung, auch Familienstellen genannt, soll dabei unterstützen, Muster und Verstrickungen zu erkennen, um so auch seelische Probleme zu offenbaren und gezielte Veränderungen herbeizuführen. So ist eine neue Sicht der Dinge möglich, die auch das eigene Leben in einem neuen Licht erscheinen lässt. Als klassische Familienaufstellung gilt die Methode nach Hellinger, allerdings gibt es noch eine Vielzahl von neuen und erweiterten Ansätzen, die mittlerweile vermehrt zum Einsatz kommen.

Beim Familienstellen wird durch den Aufstellungsleiter festgelegt, welche Personen anwesend sein müssen. In der Regel besteht eine Gruppe aus 10 bis 20 Personen. Die genaue Zahl ergibt sich aus einem individuellen Vorgespräch, welches der Leiter der Familienaufstellung mit dem Klient vorab führt. Hier wird die allgemeine Lebenssituation sowie die Problematik offengelegt, woraus sich oftmals schon Schlüsse ziehen lassen, um eine erste Diagnose zu erstellen. So kann der Aufstellungsleiter eine bestimmte Konstellation für sinnvoll erachten, damit die Aufstellung effektiv und ergebnisorientiert durchgeführt werden kann.

Wie funktioniert das Familienstellen?

Geht es nun an die praktische Familienaufstellung, so sucht der Klient die Personen heraus, die für die verschiedenen Familienmitglieder stehen sollen und stellt diese seinem Gefühl entsprechend im Raum auf. Auch für den Ratsuchenden selbst wird ein Stellvertreter ausgesucht, der sich nach Angaben des Klienten zu den anderen Stellvertretern aufstellt. Nach einigen Minuten auf dem jeweiligen Punkt, werden die stellvertretenden Familienmitglieder befragt, was sie genau in diesem Moment an dieser Stellen denken und fühlen. Hierbei geht es um die repräsentierende Wahrnehmung. In einigen Fällen entwickeln diese tatsächlich starke Gefühle und Gedanken, die sich aus der Position heraus ergeben, welche sehr stark den dahinterstehenden Personen ähneln. So können Verstrickungen innerhalb des Familienbundes offenbart werden.

Sind alle stellvertretenden Familienmitglieder durch den Leiter befragt worden, ist der Aufstellungsleiter wieder an der Reihe. Er verändert so lange die Position der einzelnen "Familienmitglieder", bis diese einen Platz gefunden haben, wo sie ihrer Meinung nach hingehören, sich angenommen und wohlfühlen. Diese Konstellation ist für den Ratsuchenden die Lösung, welche es Schritt für Schritt aufzuarbeiten gilt.

Was gilt es bei einer Familienaufstellung zu beachten?

Eines sollte noch gesagt werden, da oftmals der Eindruck erweckt wird, dass das Familienstellen ja ganz einfach funktioniert und mal eben so gemacht werden kann. Tatsächlich ist solch ein Erlebnis sehr emotional. Viele Ratsuchende sind im ersten Moment möglicherweise verwirrt, verletzt oder stehen ein wenig neben sich. Wichtig ist es hier, dass der Ratsuchende in einzelnen Sitzungen weiter betreut wird, um die neue Situation dauerhaft zu verarbeiten. Je nach Situation, kann es in einigen Fällen auch sinnvoll sein, nach einer gewissen Zeit der Aufarbeitung eine weitere Aufstellung vorzunehmen, um einen anderen Bereich des Lebens näher zu beleuchten. Auch hier sollte eine individuelle Nachbearbeitung erfolgen.

Es gilt neue Sichtweisen zu verinnerlichen und die erarbeitete Lösung motivierend einzusetzen. Auch können begleitende Maßnahmen wie beispielsweise Hypnose oder Blockadenlösung unterstützend wirken. Vor allem, wenn ein verinnerlichtes Problem angegangen und überwunden werden muss. Bei Menschen mit einer labilen Seele sollte entweder individuelle Vorarbeit mittels Einzelgespräche zwischen Klient und Aufstellungsleiter erfolgen, oder aber eine Familienaufstellung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ein erfahrener Familienaufsteller wird jeden Ratsuchenden ganz individuell beraten.
© Zukunftsblick Ltd.
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