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Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen

06.03.2018

Artikel vom 1

Energiearbeit
© Nikki Zalewski/shutterstock.com

Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen

Das Leben steckt voller Herausforderungen, Überraschungen und unvergesslicher Momente, sorgt aber leider auch für Schicksalsschläge und Schmerz. Mit diesen können wir in jedem Alter konfrontiert werden. Vor allem der Verlust eines geliebten Menschen geht wohl an keinem von uns spurlos vorüber. Denn, von einem geliebten Menschen Abschied nehmen heißt auch, sich von einer gemeinsamen Zukunft und all den Träumen zu verabschieden. Auch wenn wir Erwachsenen die Themen Tod und Sterben gerne weit von uns schieben, so sind sie uns doch nicht fremd und trotzdem fällt uns das Verstehen um einen Verlust und der damit verbundene endgültige Abschied so unsagbar schwer. Wie also wirkt sich solch ein Verlust bei Kindern und Jugendlichen dann aus? Wie gestaltet sich die Trauerarbeit beziehungsweise Trauerbewältigung bei Ihnen? Und kann eine Trauerbegleitung auch hier sinnvoll sein?

Verluste im Leben von Kindern und Jugendlichen

Einige Kinder und Jugendliche werden mehr, andere weniger mit dem Tod eines ihnen wichtigen Menschen konfrontiert. Großeltern, ein Elternteil, Geschwister, nahe Verwandte, Freunde beziehungsweise Klassenkameraden können durch Krankheit oder Unfälle aus dem Leben gerissen werden. Je nach Intensität der Verbundenheit kann auch bei Kindern und Jugendlichen das Gefühl von Schmerz anfangs unerträglich sein. Sie fühlen sich verstört, unsicher und ihre Welt ist nachhaltig erschüttert. Der weitere Verlauf der eigenen Trauerarbeit ist je nach Alter ganz unterschiedlich.

Gerade kleinere Kinder gehen im Vergleich zu Erwachsenen recht eigenwillig mit der Trauer um. So sind sie in einem Augenblick todtraurig, wenn sie durch irgendetwas an den Menschen erinnert werden, doch im nächsten Augenblick wenden sie sich wieder dem Spielen zu. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht mit dem Verlust zu kämpfen haben. Ihr reales Verständnis ist diesbezüglich noch nicht so stark ausgebildet. Das heißt allerdings nicht, ihnen etwas von einem tiefen Schlaf oder einer langen Reise zu erzählen, denn diese Aussage nimmt unweigerlich auch Einfluss auf das Verhalten und den weiteren Umgang mit den Themen Tod und Sterben. Ältere Kinder und Jugendliche haben zumeist schon ein gewisses Verständnis, je nachdem was sie von ihren Eltern vermittelt bekommen haben. Die Trauerbewältigung geht somit einher mit einem bestimmten Bewusstsein für solch eine Situation.

Wichtig bei der Trauerbewältigung

Wie bei Erwachsenen auch, findet die Trauerbewältigung bei Kindern und Jugendlichen nicht nur auf ganz unterschiedliche Art und Weise statt, sondern auch in verschiedenen Zeitspannen. Es ist nicht verkehrt, ihnen auch Zeit und Freiraum zu geben für sich selbst zu trauern. Wichtig ist jedoch, dass sie bei ihrer Trauerarbeit nicht alleine gelassen werden und wissen, dass sie mit ihren Gefühlen ernst genommen werden und jederzeit jemand für sie da ist, um über ihre Gedanken und Empfindungen zu sprechen. Schweigen oder die Trauer zu unterdrücken oder zu verbergen ist der falsche Weg.

Familiärer Zusammenhalt bedeutet in diesem Fall, auch gemeinsam zu trauern, denn Kinder und Jugendliche adaptieren oftmals das Verhalten der Eltern. Über einen längeren Zeitraum sind sie jedoch damit überfordert, was für weitere negative Gefühle und Situationen sorgen kann. Sind sie diesen nicht gewachsen, kann dies zu weiteren Problemen oder möglicherweise sogar einem gestörten Umgang mit diesen Themen führen.

Ganz gleich auf welche Art und Weise die Trauerbewältigung nun angegangen wird, eines ist wichtig in der Phase der Trauer - ihnen das Verständnis zu vermitteln, dass es nicht ums Vergessen, sondern um Abschied geht. Das irgendwann der Schmerz über den Verlust des geliebten Menschen verblasst, die Erinnerungen jedoch für immer und ewig im Herzen weiterleben.

Trauerarbeit bei Kindern und Jugendlichen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kinder und Jugendliche bei der Trauerbewältigung unterstützen können. So zum Beispiel durch sportliche Betätigung oder soziales Engagement, aber auch kreative Beschäftigungen oder Tagebuchschreiben kann helfen die Gefühle zu verarbeiten. Ab einem gewissen Alter kann es zudem sinnvoll sein, dass sie sich von dem Verstorbenen persönlich verabschieden können und an der Beerdigung teilnehmen. Mit kleineren Kindern sollte das Grab einige Tage später aufgesucht werden, damit sie Zeit für ein eigenes Abschiedsritual bekommen. Dabei sollten sie selbst bestimmen dürfen, wie sie sich persönlich verabschieden wollen. Dies müssen nicht in jedem Fall Blumen sein. Je nach Verbundenheit kann dies auch ein selbstgemaltes Bild oder ein Spielzeug sein.

In erster Linie ist es also wichtig, innerhalb der Familie völlig aufrichtig über das Geschehene zu sprechen und Kindern wie Jugendlichen in solch einer Situation einen Halt zu geben. Manchmal ist das familiäre Umfeld jedoch nicht in der Lage die passende Unterstützung zu leisten, um den Verlust und die Trauer vollständig zu bewältigen. Hier sollte auf einen professionelle Trauerbegleitung nicht verzichtet werden. Eine Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen, Coaches und Psychotherapeuten haben sich auf die Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert.

Auch kann es je nach Situation sinnvoll sein, dass auch die beteiligten Familienmitglieder externe Hilfestellung in Anspruch nehmen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie sich etwas überfordert fühlen. Hier kann eine persönliche Lebensberatung der passende mentale Stützpfeiler auf diesem Weg sein. Es gibt keinen Grund sich zu schämen, sondern das zu tun, was sich gut und richtig in solch einer Situation anfühlt und sich positiv auf alle Beteiligten auswirkt.
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