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Blind Date - Traum oder Albtraum?

Blind Date

Artikel vom 25.02.2016

Liebe und Beziehung
© Phase4Studios/ shutterstock.com

Blind Date - Traum oder Albtraum?

Nervosität, Schmetterlinge im Bauch oder der Gedanke an eine Absage sind wohl ein paar der Begleiterscheinungen, wenn es um ein Blind Date geht. Dieses sollte eigentlich unsere Partnersuche erfolgreich krönen. Doch tatsächlich gibt es keine Garantie, dass unser Blind Date auch wirklich ein traumhaftes Erlebnis wird. Nun, tatsächlich muss man fairerweise sagen, dass Blind Date im Zeitalter des Internets ja nicht zu 100 Prozent stimmt. Hier haben wir schon vor einem ersten realen Treffen die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von unserem Gegenüber zu bekommen. Ermöglicht wird dies durch den Austausch von Bildern, versenden von Nachrichten und möglichen folgenden Telefonaten. So kann man zumindest einen grundlegen ersten Eindruck erhaschen. Der oder die Fremde erscheint innerhalb kürzester Zeit nicht mehr ganz so fremd.

Doch tatsächlich zeigt erst die Realität das wahre Gesicht des potenziellen Partners/der potenziellen Partnerin. Schließlich ist in der virtuellen Welt einiges möglich, was nicht unbedingt der Realität entspricht. Nur ein erstes reales Treffen kann die Wahrheit ans Licht bringen. Für viele ist dies allerdings eine Hürde, die unendlich hoch erscheint. Wie verhalte ich mich richtig, was soll ich sagen, wie gehe ich mit einer Enttäuschung um? Grundsätzlich gibt es keine pauschale Antwort auf all diese Fragen, aber wenn man ein paar Punkte beachtet, sollte man für ein Blind Date durchaus gut gerüstet sein.

Ein paar Punkte für ein perfektes Blind Date

Zehntausend Fragen und zehntausend Dinge, die man erzählen möchte, so die Gedanken vor dem ersten Date. Aber auch hier gilt - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ein wenig Zurückhaltung in der Eigendarstellung, Interesse am Gegenüber und eine gekonnte Mischung aus Fragen und eigenen Aussagen ist der goldene Mittelweg. Schließlich muss nicht gleich beim ersten Treffen die ganze Vergangenheit in allen Einzelheiten ausgebreitet werden.

Weniger ist mehr. Dies gilt tatsächlich hauptsächlich für das weibliche Geschlecht. Nichts gegen Make-Up, Schmuck, Parfüm und ansprechende Kleidung, aber alles in Maßen. Es ist also durchaus empfehlenswert mit den Reizen zu geizen, nicht wie ein geschmückter Weihnachtsbaum auszusehen oder wie eine ganze Parfümerie zu duften, und nur einen Hauch Make-Up aufzutragen. Zugegebener, dies ist ein wenig überzogen dargestellt, aber trotzdem hin und wieder Realität. Bei Männern sollte das Outfit samt Accessoires zum Typ passen. Ein Rocker im Konfirmationsanzug dürfte ein wenig gequält aussehen.

Auch wenn Mann/Frau das berühmte Kribbeln im Bauch spürt, so gilt es mögliche Gedanken an die Zukunft im Zaum zu halten. Selbst wenn die Wellenlänge stimmt und die Gedanken in dieselbe Richtung gehen, so sollte eine Zukunftsplanung auch nur in Gedanken ablaufen. Themen wie Heirat, Haus und Kinder sind nicht unbedingt die passende Unterhaltung bei einem Blind Date.

Weniger ist mehr

Auch ständiges Kichern oder Schnappatmung kommen eher negativ an, wenn das Date nicht gerade selbst diese Laute von sich gibt. Grundsätzlich ist aber gegen eine gute Portion Humor nichts einzuwenden. So kann einerseits die Stimmung aufgelockert und andererseits eine wichtige Gemeinsamkeit offenbart werden.

Ob das Blind Date nun ein Traum wird oder eher zum Albtraum mutiert, hängt natürlich von dem ersten Eindruck ab. Somit ist die Basis Authentizität, einfach man selbst sein. Auch sollte man es unterlassen, in der Hoffnung auf ein positives Ergebnis, während des Abends in die Schauspielkiste zu greifen. Dies würde nämlich bedeuten, dass dieser Eindruck auf Dauer beim zukünftigen Partner erzeugt werden muss. Kein leichtes Unterfangen, wenn man eigentlich eine völlig andere Persönlichkeit ist. Die reale Welt ist diesbezüglich nicht so barmherzig wie die virtuelle Welt. Diese verzeiht vieles, solange der Schutz der "Anonymität" vorhanden ist.

Traum oder Albtraum in der realen Welt

So kann es auch durchaus passieren, dass sich das Blind Date tatsächlich als Blindgänger offenbart. Kleine Mogeleien im Internetprofil mögen vielleicht akzeptabel sein, aber wenn schlichtweg eine komplett andere Person vor einem steht, dürfte dies eher der Anfang vom Ende des ersten Dates bedeuten. Doch nicht nur die Optik sollte stimmen. Wenn sich der potentielle Partner/die potentielle Partnerin beispielsweise als Stubenhocker, humorlos und wortkarg oder Anhänger von Hotel Mama entpuppt und so das komplette Gegenteil der Person im Internet ist, könnte auch dies zum Stolperstein werden. Wahrscheinlich hätten wir uns normalerweise nicht für ein Blind Date entschieden, wenn wir die dann zutage tretenden Dinge vorher gewusst hätten.

Schwimmt man aber in der realen Welt wirklich auf einer Wellenlänge, sollte man dieses erste Date einfach nur genießen. Und wenn man sich einfach nicht trennen möchte, so ist dies wohl die beste Basis für ein weiteres Date. Vielleicht ist ja somit das Ende der Partnersuche eingeleitet.

© Zukunftsblick Ltd.
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