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Eifersucht

Eifersucht

Artikel vom 25.02.2016

Liebe und Beziehung
© Phase4Studios/ shutterstock.com

Eifersucht

Frisch verliebt, der Himmel voller Geigen und man möchte nichts lieber, als seine Zeit mit diesem einen geliebten Menschen zu verbringen. Natürlich am liebsten jede freie Minute. Doch leider lässt die Alltagsroutine dies so nicht zu. Jeder hat seine eigenen Verpflichtungen, Hobbys und Freunde. So lässt das Gefühl des Verliebtseins im Laufe der Zeit ein wenig nach. Dies ist genau auch die Phase, in der wir den Partner oder die Partnerin ohne die rosarote Brille sehen. Da gibt es plötzlich Dinge, die uns vorher nicht aufgefallen sind. So bemerken wir tatsächlich auch jetzt erst die vorhandene Eifersucht, die wir am Anfang vielleicht einfach nur als Liebesbekundungen gesehen haben. Doch was, wenn der andere so eifersüchtig ist, dass es zur Belastung wird, ohne dass es überhaupt einen Grund dafür gibt?

Doch was bedeutet Eifersucht tatsächlich?

Umgangssprachlich könnte man sagen, dass der Gedanke verankert ist, dass es immer einen Menschen geben kann, der besser ist als man selbst. Somit könnte meine Partnerin/mein Partner das Interesse an mir verlieren. Eifersucht ist somit eine Angst, die sich in Form einer schmerzhaften Emotion bemerkbar macht.

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft." Auch wenn es als abgedroschene Phrase gilt, beinhaltet es doch Grundlegendes. Steigert man sich in das Gefühl der Eifersucht hinein, meint man Dinge zu sehen oder sich zusammen zu reimen, die eigentlich so gar nicht da sind. Damit erzeugt man natürlicherweise Unverständnis und Gegenwehr bei seinem Gegenüber, weil es in der Realität nicht nachzuvollziehen ist. Und genau dadurch fühlt sich der eifersüchtige Partner in seinem Denken und Handeln bestätigt. Man könnte von einem unendlichen Kreislauf sprechen, der in Gang gesetzt wird und kaum auf einfache Art und Weise aufzuhalten ist.

Wenn Eifersucht zur Krankheit wird

Gesunde Eifersucht, wenn man dies denn so formulieren kann, ist wohl nicht weiter tragisch. Ein gewisses Maß an Angst begleitet fast jeden liebenden Menschen, da man oftmals nicht glauben kann, dass man wirklich so viel Glück hat. Man möchte dieses Glück natürlich für immer festhalten. In den meisten Fällen gibt es real keinen Grund, um eifersüchtig zu sein.

Tatsächlich gibt es aber eine Vielzahl von Menschen, die krankhaft eifersüchtig sind. Dies betrifft sowohl das weibliche wie auch das männliche Geschlecht und in den meisten Fällen entbehrt dieses Gefühl jeder Grundlage. Einige nennen als Grund ein einschneidendes, negatives Erlebnis, was sie immer wieder in dasselbe Muster verfallen lässt. Aus der schlechten Erfahrung heraus möchten sie einem erneuten Fehlschlag entgegen wirken. Bei anderen wiederum könnte man von einem Spiegel der eigenen Persönlichkeit sprechen, wenn sie krankhaft eifersüchtig sind. Da sie sich selbst verschiedene Dinge zutrauen, übertragen sie diese Gedanken auch auf ihren Partner.

Der Eifersucht den Kampf ansagen

Doch oftmals nimmt dieses Gefühl krankhafte Züge an. Wird diese schmerzhafte Emotion zum täglichen Begleiter und bestimmt das eigene Denken und Handeln, dann sollte dringend etwas unternommen werden. Über längere Zeit wird die Eifersucht zur ständigen Belastung beider Partner und natürlich somit auch der Partnerschaft. Ist einem der Partner wirklich wichtig, dann muss man sich zwangsläufig aktiv damit auseinandersetzen. Tatsächlich gibt es hier leider kein Patentrezept, um die Eifersucht zu besiegen.

Im ersten Schritt sollte sich diese schmerzhafte Emotion bewusst gemacht werden. Oftmals versteht der eifersüchtige Partner überhaupt nicht, was eigentlich so schlimm ist, da es für ihn vielleicht schon Normalität bedeutet. Ein ruhiges und offenes Gespräch kann durchaus ein Schritt in die richtige Richtung sein. Ist die Eifersucht schon in eine krankhafte Phase gerutscht, ist es für den anderen Partner kaum möglich, diesen daraus zu befreien. Schließlich ist es ja "nur" die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, aber keine wirkliche Respektsperson. Die Bemühungen werden vom eifersüchtigen Partner nicht wirklich ernst genommen. Im schlimmsten Fall steigert sich dieser noch weiter in diesen Zustand, womit es für den anderen Partner unmöglich ist, in irgendeiner Weise aktiv zu werden.

In solch einer schwierigen Situation sollte sich das "Opfer" der Eifersuchtsattacken überlegen, ob Liebe und Beziehung diese Belastung aushalten können oder ob eine Trennung nicht abzuwenden ist. Möchte man nicht so einfach aufgeben, dann kann beispielsweise ein Paartherapeut oder ein Eheberater als Vermittler fungieren. Diese Methode macht allerdings nur dann Sinn, wenn der eifersüchtige Partner auch selbst für sich etwas ändern will. Soll wirklich eine positive Veränderung bewirkt werden, dann kann das Paar mithilfe des Coaches oder Therapeuten Schritt für Schritt die Situation analysieren, Probleme aufarbeiten und Lösungsansätze gemeinsam umsetzen. Es gibt keinen Grund mit dieser schmerzhaften Emotion leben zu müssen.

© Zukunftsblick Ltd.
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